Mittelerde Teil 2

Am Samstag den 5. Januar 2019 ging es von Rotorua aus ins Nahegelegene Matamata, oder besser bekannt als „Hobbiton“! Na gut, nicht ganz, aber in Matamata ist das Informationsbüro für die Stadt vor einigen Jahren auch in eine Hobbit-Höhle umgebaut worden.

Von hier wurden wir mit dem Bus abgeholt und nach Hobbiton gefahren. Das Set für Hobbiton von Herr der Ringe war ursprünglich nur für eine kurze Zeit geplant, denn es sollte wieder abgebaut werden. Es befindet sich in Privatbesitz auf einer Farm, ein sehr großes Gelände das sehr viel Aufmerksamkeit erlangte nach Erscheinung der Filme. Für die Verfilmung der Hobbit Filme wurde daher beschlossen, dass das Set diesmal etwas Dauerhafter aufzubauen, damit es auch im Anschluss noch für Besichtigungen genutzt werden kann. Heute gibt es eine ca. 2 stündige Führung durch Hobbiton mit einigen spannenden und witzigen Geschichten.

„Mittelerde Teil 2“ weiterlesen

Skydive Taupo

Am nächsten Morgen (Freitag, 4. Januar 2019) in Taupo ging es nach dem Frühstück los in Richtung Flughafen. Auf dem Weg hierher gab es noch einen Aussichtspunkt von dem aus man bis in den Tongario Nationalpark sehen kann. Das Wetter war mittlerweile auch besser geworden und wir machten uns auf dem Weg zum Büro von Skydive Taupo! Nach einer kurzen Unterhaltung wurde klar, dass die Flüge am heutigen Tag etwas verspätet sein werden, da der Wind am Morgen noch sehr stark war. Also hatten wir noch ein paar Stunden Zeit und haben uns die Stadt Taupo angeschaut. Eine kleine Promenade mit vielen Restaurants und ein paar Shops, und natürlich dem „World’s coolest McDonald’s“ in dem wir kurz in ein Flugzeug, in dem man dort essen kann, einsteigen mussten – passte ja zum Thema an dem Tag (gegessen haben wir aber vor lauter Aufregung aber nichts).

„Skydive Taupo“ weiterlesen

Ohakune + ein anderes Land & ein paar Vulkane

Auf der Nordinsel angekommen haben wir am 1.1. unsere Reise fortgesetzt und wieder unseren Camper bezogen. Diesmal ging es den Highway 2 nach Norden, da wir hier einen Teil überbrücken und recht schnell nach Taupo wollten. Unser Weg hat uns am ersten Tag bis nach Ohakune gebracht, wo wir eine Nacht verbrachten und am Abend noch einen tollen Blick auf den „Tongario Nationalpark“ mit den Vulkanen „Mt Tongariro“ und „Mt Ngauruhoe“ hatten. Der Mt Ngauruhoe ist natürlich besonders genial, weil er in der „Herr der Ringe“ den Schicksalsberg „Mt Doom“ darstellt. Eine echte Berühmtheit also 😛

„Ohakune + ein anderes Land & ein paar Vulkane“ weiterlesen

Kaikoura, Picton & Wellington

Wir sind am 27. Dezember von Nelson die Ostküste entlang nach Kaikoura gefahren. Kaikoura ist genau so wie Kaiteriteri ein beliebter Sommerurlaubsort der Neuseeländer und dementsprechend sehr voll und natürlich wunderschön. Alleine der Weg dahin entlang der Küste ist landschaftlich einfach nur traumhaft. Kurz vor Kaikoura sind wir am Ohau Point vorbeigekommen und konnten hier auch nochmal Seals beobachten. Aktuell haben sie noch Junge und die haben in einem kleinen „Pool“ gespielt, sich gegenseitig Unterwasser gedrückt und sind sich auf die Nerven gegangen – genau wie es bei Kindern ist 😉 . Am Cape Kean konnten wir dann noch ein paar weitere Seehunde sehen, diesmal zum Teil sehr nah und sehr entspannt. Da wir noch einen Tag zu überbrücken hatten und hier nicht viel war, haben wir einen gemütlichen Tag gemacht und sind zum Minigolf gegangen, dessen Flyer wir zufällig gefunden haben. 18 Loch Minigolf 😉 (Ich, Kevin hab gewonnen^^) Im Anschluss gab es bei der selben Brauerei die das Minigolf anbietet auch noch ein Room-Escape, ich glaube wir brauchen nicht zu erwähnen, dass wir natürlich aus dem Raum entkommen konnten. Eigentlich wollten wir aufs Meer hinaus mit einem Boot, um Wale zu beobachten. Kaikoura ist dafür bekannt, dass man Wale sehen kann. Aber der Wind war an dem Tag sehr stark und die sowieso ausgebuchten Bootsausflüge wurden abgesagt.

Am nächsten Tag ging es nach Picton, der Ort von dem die Fähre Richtung Nordinsel abfährt. Wir haben die Fähre um 6:30 am Morgen gebucht und haben daher die Nacht davor in Picton verbracht. Wir waren auf einem Campingplatz direkt an einer Bahnstrecke, oder viel mehr darunter. Aber hier war zum Glück nicht viel Verkehr, da hier nur zweimal am Tag ein Zug von Christchurch entlang der Küste hierher fährt und ab und zu ein Güterzug. Daher war es echt cool. Am nächsten Morgen (Sonntag, 30.12.) ging es also um 5:15 schon los in Richtung Fähre. Dort angekommen mussten wir uns etwas gedulden und konnten dann recht schnell boarden, da die Fähre nicht sehr ausgebucht war. Wir hatten zum Glück ein Paket gebucht, sodass wir einen separaten Bereich auf der Fähre hatten, mit Sofas, in dem es auch Frühstück gab und wir uns noch etwas ausruhen konnten. Zwischendurch sind wir immer mal wieder raus gegangen und konnten die Aussicht auf die Marlborough Sounds bei Sonnenaufgang genießen.

Angekommen in Wellington hatten wir zum Glück von unseren AirBnB Hosts die Info bekommen, dass wir gleich „einchecken“ können und einen Tee bekommen. Dort angekommen haben wir ein wundervolles Haus mit toller Aussicht direkt am Meer vorgefunden. Rachel and Selwyn, unsere Gastgeber, waren sehr freundlich und haben uns gleich mit ausreichend Tipps zur Stadt versorgt und unser erster Stop war der Mount Victoria und dessen Aussichtspunkt. Von hier kann man den Flughafen und ein „Wellington“ Schriftzug sehen, der vom Wind quasi weggeweht wird und wir haben auch schnell verstanden, wieso das so ist 😉 . Anschließend waren wir im „Te Papa“, dem Museum in Wellington. Hier gibt es zur Zeit eine sehr beeindruckende Ausstellung vom 1. Weltkrieg. Hier haben wir sogar das Schiff „SS Maheno“, welches wir schon als Wrack auf Fraser Island in Australien kennengelernt haben wiedergefunden, denn ein Teil der Ausstellung handelt von einer Krankenschwester, die auf genau diesem Schiff gearbeitet hat. So schließt sich der Kreis 😉 Am Abend sind wir dann noch lange mit unseren AirBnB Hosts zusammengesessen und haben Bier/Wein getrunken und geplaudert und einen Film geschaut.

Am 31.12. konnten wir mit dem Schnoodle (Schnauzer und Pudel Mix) Jess eine Runde spazieren gehen und sie auch etwas schwimmen schicken, bei tollem Wetter. Anschließend haben wir uns in die Stadt aufgemacht und sind, mal wieder, ins Kino gegangen. Diesmal stand Aquaman auf dem Programm. Nach dem Film war es schon etwa 21 Uhr und wir konnten uns an der Lagune bei Livemusik und einem kühlen Getränk draußen genießen und haben Silvester im Freien gefeiert. Ein kleines Feuerwerk gab es auch, aber hier kann man privat nur im November Feuerwerk kaufen und somit hielt sich das alles sehr in Grenzen, aber wir sind als eine der Ersten weltweit in 2019 gestartet und konnten schon 12 Stunden vor Deutschland einen Blick werfen, wie es uns gefällt 😉 . Achja, natürlich durfte auch hier Dinner for One nicht fehlen und deshalb haben wir es an der Lagune noch auf dem Handy geschaut und hier eine kleine Zusammenfassung davon. Also an dieser Stelle auch nochmal „Happy New Year 2019!“.

Am nächsten Tag konnten wir mit unseren Gastgebern Frühstücken und dabei auch nochmal Dinner for One in Neuseeland bekannt machen, so etwa um die Zeit, zu der es in Deutschland auch geschaut wurde. Anschließend konnten wir mit euch nochmal zur Mittagszeit Neujahr feiern!

Nach unserem Aufenthalt hier ging es dann auch schon los um die Nordinsel zu erkunden…

Abel Tasman National Park & Weihnachten in Nelson

Nach unserem Ausflug an die nördlichste Spitze der Südinsel (bereits einige Kilometer weiter nördlich als Wellington 😉 ) sind wir nach Kaiteriteri gefahren. Dieser kleine Ort hat einen riesigen Campingplatz auf dem viele Einheimische ihren Sommerurlaub verbringen, den Nationalpark besuchen, am Strand liegen, oder mit dem eigenen Boot Angeln zu gehen. Wir haben uns entschieden, dass wir uns mit einem Shuttleboot bis an einen Punkt im Nationalpark fahren lassen und von dort aus dann einige Kilometer wandern und dann an unserem Ziel wieder eingesammelt werden.

„Abel Tasman National Park & Weihnachten in Nelson“ weiterlesen

Wanaka & West Coast

Wir waren jetzt ein paar Tage ziemlich schreibfaul und sind daher etwas hinterher, aber es geht langsam weiter…. 😉

Unser Weg führte uns von Glenorchy zurück nach Queenstown und weiter nach Wanaka. Der schnellste Weg führt über die „Crown Range Road“, eine sehr steile und kurvige Straße, die in ein Schigebiet führt, mit einer tollen Aussicht auf das Tal. Etwas später auf dieser Straße kamen wir am „Cardrona Bra Fence“ vorbei, einem Zaun der voll mit BH’s hängt. Scheinbar gab es hier vor einigen Jahren noch eine andere Version davon, bei der Frauen ohne bekannten Grund ihre BH’s an den Zaun hängten und so hunderte sammelten. Doch der Zaun wurde 2006 für einen guten Zweck versteigert und heute ist ein Schild dort von der Neuseeländischen Brustkrebs Foundation und der Zaun wurde scheinbar etwas verlagert und sammelt seither wieder viele BH’s.

„Wanaka & West Coast“ weiterlesen

Eine Reise nach Mittelerde

Nach unserem aufregenden Tag in Queenstown hatten wir noch einen Herr der Ringe Ausflug auf dem Programm. Dafür ging es nach Glenorchy nördlich von Queenstown. Dort angekommen wurden wir mit unserer Ausrüstung ausgestattet und anschließend mit dem Auto nochmal 20 Minuten über Schotterpisten zu einer anderen Stelle (im Paradis) gefahren und dort unseren Pferden zugeteilt. Genau, es sollte auf einem Pferd durch Neuseeland gehen. Kleiner Nebeneffekt des Ganzen war, dass hier viele Filme und auch viele Szenen aus Herr der Ringe gedreht wurden. 😉 (könnte Spoiler enthalten! Aber die Filme sollten alle alt genug sein, dass sie jeder gesehen hat – außer Katharina *eieieieiei*.)

„Eine Reise nach Mittelerde“ weiterlesen

Sound (of Silence) – Update

Da uns hier wohl ein großer Teil der Geschichte verloren gegangen ist, kommen jetzt noch ein paar Updates zu unserem Ausflug in die Sounds.

Manapouri ist das größte Wasserkraftwerk in Neuseeland und die Turbinen befinden sich 176 Meter unter dem Seespiegel. Es erzeugt eine durchschnittliche Jahresleistung von 4800 GWh Strom, wobei ca. 510 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Rohe in den Doubtful Sound strömen. Als das Kraftwerk geplant wurde, war vorgesehen, dass der Seespiegel um etwa 30 Meter angehoben wird, doch 1970 gab es eine Petition der Neuseeländer, die das verhindert hat, da hier viel der schönen Landschaft verloren gegangen wäre. Der Wilmot Pass (671m), die Straße die für den Bau des Kraftwerks benötigt wurde, ist die einzige Straße auf Neuseeländischem Festland, die nicht mit dem restlichen Straßennetz verbunden ist und war auch gleichzeitig, mit rund $80 pro Quadratmeter, die teuerste.

„Sound (of Silence) – Update“ weiterlesen

Sound (of Silence)

Unsere nächstes Ziel Milford Sound im Fiordland National Park liegt nur etwa 70 Kilometer nordöstlich von Queenstown – Luftlinie. Unser Weg für die etwa „70 Kilometer“ führte uns zuerst 2.5 Stunden nach Süden, um den See und das Gebirge bis zum nächsten See in Te Anau und dann weitere 2,5 Stunden nach Milford Sound. 😉

In Te Anau haben wir nochmal angehalten, eine kleine Pause gemacht und an dem kleinen Café noch ein paar Alpakas gefüttert – Katharina war wieder einmal glücklich. 😉 Der Weg von dort nach Milford Sound ist nur etwa 120 Kilometer lang, allerdings wird überall gewarnt, dass man 2-3 Stunden dafür einplanen muss und wir haben auch bald rausgefunden warum … 😉 Eine kleine Reise in die Natur auf einer einspurigen Straße mit einigen Bergen, ohne weitere Städte, ohne Handyempfang (ja – ich lebe noch) und durch einen Tunnel nach Milford Sound. Milford ist eine kleine Stadt, die vermutlich nur wegen der Ausflüge existiert, denn hier gibt es außer dem Campingplatz mit Restaurant, dem Visitorcenter, einem Flughafen für Helikopter Rundflüge und dem Fährenterminal nichts weiter.

„Sound (of Silence)“ weiterlesen